Final

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Ein weiteres Semester (quasi) rum, hab ich mir gedacht, dass auch das Blog eine Pause verdient hat. So in die Richtung von...infinity! Es sei denn mir fällt was tolles ein....ne eher nicht. Adios.

Androiden Oder: Wie komm ich verf*** nochmal in's Uninetz

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Der Captain schaut verwundert: So schwer kann das nicht sein! Richtig, in häuslicher Umgebung stellt WLAN keine echte Hürde für ein Handy mit Android, dem Betriebssystem von Google, dar. An dieser Stelle verschweigt der Autor, dass er zum wiederholten Mal seinen 50-Zeichen-Key verflucht. Interessant wird's im Uni- oder Firmennetzwerk. Dort sind Verschlüsselungs- und Authentifizierungssystem üblich - und da steckt die Sau.


VPN (Virtual Private Network) dürfte den meisten Studenten eher als Schimpfwort bekannt sein, beschreibt aber tatsächlich die individuelle Verschlüsselung zwischen jedem Endgerät (Laptop) und einer zentralen Stelle. Die Sache hat aber auch ihre guten Seiten, unter anderem, dass die Übertragung nicht für jeden (fast jeden...) einsehbar sondern eben verschlüsselt geschieht. Für alle gängigen Deskopt-Betriebssysteme sollte ein VPN auch keine nennenswerten Schwierigkeiten auf Lager haben. Im Handysektor schaut's schon wieder ganz anders aus.
Neuerdings bin ich auch ein Android-Nutzer (N1) und will selbstverständlich zuhause und in der Uni WLAN. Nach ein wenig Recherche heute in der Uni (mit meinem Laptop, Handy ging ja nicht) habe ich einen sehr einfachen Lösungsweg parat. Dieser gilt erst einmal nur für die Münchner Hochschulen des MWN. Er kann aber möglicherweise übertragen werden, da eben nicht auf VPN (meistens von Cisco) gesetzt wird, sondern auf 802.1X.


802.1X ist ein Standard der für das weitverbreitete eduroam genutzt wird und somit an vielen Unis weltweit als WLAN verfügbar ist (SSID eduroam oder 802.1X). Erster Vorteil: einmal eingestellt kann man als Besucher an einer anderen teilnehmenden Uni sofort ins Internet (Stichwort DFN-Roaming). Zweiter: diese Anleitung gilt nicht nur für die TU München - zumindest im Kern!

1   Man lade sich das Wurzelzertifikat der DFN (Deutsches Forschungsnetz) auf sein Android-Handy. Mein Tipp Miracle Whip und schon zuhause auf das Handy laden - in der Uni habt ihr noch kein Internet...eben darum diese Anleitung...ihr seht das Henne-Ei-Problem! Also entweder über Mobilfunk kurz ins Internet (geht sehr schnell), auf die Speicherkarte des Handys laden und so weiter. Wer einen QR-Code-Reader hat, kann einfach folgenden Code einlesen und wird direkt zum Zertifikat geleitet:
Qrcode-dfncert

2   Das Telefon sollte das Zertifikat installieren wollen und verlangt einen Namen dafür. Mein Tipp wäre einen sprechenden Namen zu wählen und merken! Möglicherweise fragt der Androide nach einem ominösen Passwort: entweder ihr habt noch nie eins vergeben und müsst ein neues anlegen, oder ihr habt eins vergeben und wisst es hoffentlich noch.
3   Ihr aktiviert WLAN, wählt eduroam und als Münchner folgende Einstellungen dazu:

- EAP-Methode: "TTLS"
- Phase 2-Athentifizierung: "PAP"
- CA-Zertifikat: das Wurzelzertifikat von eben wählen (habt ihr nur ein Zertifikat bis jetzt, sollte das vorausgewählt sein)
- Client-Zertifikat: auf "N/A" belassen
- Identität: das was ihr persönlich auch im VPN eintragen würdet, typischerweise wohl eine eMail-Adresse oder Nutzerkennung von euch
- anonyme Identität: "anonymous@mwn.de" (im MWN - an anderen Unis müsst ihr das über eurer Rechenzentrum herausfinden)
- Passwort: passendes Passwort zur gewählen Nutzerkennung eingeben (Groß-/Kleinschreibung beachten!)
4    Freut euch, das war's schon.
5   
6    Profit! (richtig, 4-6 ist nicht direkt relevant)

 

Deine Mutter stolpert über's WLAN-Kabel!


Klappt's, klappt's nicht? Funktioniert das hier erst ab Android 2.x? Bin ich ganz doof und seh auch so aus? Kommentare! (nicht zur letzten Frage)